Neuentwicklung: Gamebased Learning für junge Frauen
Entwicklung und Umsetzung eines spielbasierten (gamebased) Lernangebots, das an der realen und virtuellen Lebenswelt von jungen Frauen andockt und neue Zugänge zum „Lernen“ schafft
Aufbauend auf den früheren Erfahrungen von learn forever mit den Lernangeboten für junge Frauen wird ein innovatives, aufsuchendes und spielebasiertes Lernangebot für junge Frauen konzipiert und pilotiert. Zielgruppe sind junge Frauen zwischen 19 und 24 Jahren mit oder ohne Pflichtschulabschluss, die bisher wenig positive Erfahrungen mit „Lernen“ gemacht haben.Bestimmte spielbasierte (gamebased) Ansätze aus der außerschulischen Jugendarbeit erweisen sich als besonders kompatibel mit den Ansätzen von learn forever: Dies trifft v. a. auf kollaborative, partizipative Spiele im Bereich der Augmented Reality (z.B. Urban Games) zu.
In einem 2-wöchigen Lernangebot kommen kollaborative, partizipative und mediengestützte Spielansätze zum Einsatz. Es werden Spieleimpulse an die Teilnehmerinnen des Lernangebotes über verschiedene Medien (Handy, Internetplattformen, Lernplattform…) bereitgestellt, an denen gemeinsam (in der realen Welt) gearbeitet wird. Diese Spieleimpulse werden mit Lerninhalten verbunden, welche auf die Interessen und Fähigkeiten der Teilnehmerinnen abgestimmt und auch von ihnen mitgestaltet werden. Die erarbeiteten Ergebnisse jedes Spielaufrufes werden medienunterstützt dokumentiert und in das virtuelle Netz zurückgespielt (dies kann eine Website, eine Lernplattform oder Ähnliches sein). D. h., virtuelle Realität und die reale Aktivität in der Gruppe werden miteinander verbunden.
Die zentralen Ziele von learn forever, also der Aufbau von Lernkompetenz und von digitaler Komepetenz, sind bei der Entwicklung dieses spielbasierten Angebotes maßgeblich. Die Spieleimpulse werden darauf abgestimmt.
Für die Zielgruppenakquise werden Kurzevents im öffentlichen Raum veranstaltet.
Das Planspiel wird begleitend evaluiert.
Beteiligte Netzwerk-Organisationen:
abz*austria - kompetent für frauen und wirtschaftPeripherie - Institut für praxisorientierte Genderforschung


